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Antoine Charles Louis
Lasalle
 
Lasalle, Antoine - 350
General Antoine Charles Louis Collinet, Comte de Lasalle
 
Am 10. Mai 1775 in Metz geboren und am  6. Juli 1809 während der Schlacht bei Wagram gefallen.
War ein französischer Kavallerie General der Napoleonischen Zeit.
Er stammt aus einer alten lothringischen Familie und ist der Urenkel des Marschalls von Frankreich Abraham de Fabert d'Esternay.
 
Er war Husar, General und Anführer der Brigade Infernale (Höllen-Brigade). Besser bekannt als "Der Husaren General".- Er gilt als der größte Kommandant der Leichte Kavallerie seiner Zeit, oft eine bzw. die Kompetenz und Inspiration für seine Männer.
 
 
Der Graf Antoine-Charles-Louis de Lasalle wurde am 10. Mai 1775 in Metz in einer Familie des niederen Adels geboren. Früh zeigte sich bereits sein militärisches Interesse, in dem er im frühem Alter von kaum 11 Jahren als Leutnant der Reserve in das Régiment d'infanterie d'Alsace (Elsässisches  Infanterieregiment) eintrat.
 
Als die französische Revolution losbrach, stürzte Lasalle, ungeduldig sich zu beweisen, mit Eifer der neuen Zukunft entgegen.
 
Er wurde am 25. Mai 1791 als Leutnant im 24e Régiment de Cavalerie (24. Kavallarieregiment) eingesetzt. Bis zu diesem Tag waren die Offiziersposten ein Privileg des Adels aber im 1 Jahr der Revolution wurden diese Privilegien abgeschafft - Lasalle musste auf seinen Dienstgrad verzichten. Als er 1792 seinen militärischen Rang und seinen Adelstitel endgültig verlor, trat er zurück - blieb jedoch der französischen Flagge treu.
Er verpflichtete er sich schon bald für das Pariser Bataillon der Section des Piques und trat im Jahre II der Revolution, der armée du Nord (Nord-Armee) als einfacher Freiwilliger im 23e Régiment de Chasseurs à Cheval bei.
 
Als er in der Nord-Armee, an der Spitze seiner Kompanie eine Geschützbatterie attackierte und eroberte, wurde er am ersten Germinal zum Sergeant (maréchal de logis) ernannt. Der Armeegeneral, beeindruckt von Lasalles unerschrockenem Mut, lobte ihn und bot ihm den Rang eines Offiziers an. Lasalle lehnte diesen Gefallen ab, fuhr jedoch fort, sich weiter die Gunst zu verdienen.
 
Der Italien-Feldzug
 
Oberleutnant am 20 Ventose des III. Jahres, wird er Adjutant und Protegé von General Kellermann dem Älteren, am 17. Floreal desselben Jahres folgt er der Italien-Armee. Am 1. Prairinal des Jahres IV wird er als adjoint à l'adjudant-général Kellermann dem Jüngeren angestellt, und am 17. Brumaire des Jahres V zum Capitaine (Hauptmann) ernannt.
 
Im Kampf von Vicenza am 27. des folgenden Frimaire greift er, an der Spitze von 18 Reitern, 100 österreichische Husaren an und schlägt diese in die Flucht. Im Trubel der Verfolgung wird er von seinen Soldaten getrennt. Vier der feindlichen Husaren umzingeln ihn und fordern ihn auf sich zu ergeben, er kämpft, schlägt sie zurück, verwundet alle vier und erreicht das Ufer des Flusses Bacchiglione, er stürzt sich hinein, durchquert ihn schwimmend und kehrt gesund und munter zu seiner kleinen Truppe zurück, die ihn bereits verloren glaubte.
Da er nie zögerte ein paar Husaren jenseits der österreichischen Linien „aufzumischen“ konnte er Napoleon mit einigen sehr wichtigen militärischen Informationen versorgen, sodass dieser ihn sogleich am 6. Januar 1797 zum Anführer des Schwadron ernannte.
 
Er wird in das 7e Régiment de Hussards berufen, wo er wenige Tage später, am 17. Nivose desselben Jahres, diesen schnellen Aufstieg in der Schlacht von Rivoli rechtfertigte. Man beauftragte ihn ein von den Österreichern besetztes Plateau zu erobern. Er griff an der Spitze von 20 Reitern das dort stationierte Bataillon an, und nahm sie, sowie einen Teil der eilig zur Hilfe gerufenen Soldaten Lattermanns gefangen.
 
Am 23. Ventose, an der Piave machte der Kommandant Lasalle mit neuen Großtaten auf sich aufmerksam. Im folgenden Germinal zieht er mit 16 Guides in Vadrozone ein, das von einem Schwadron Ulanen besetzt gehalten wurde; er bekämpfte diese mutig, jagte sie aus der Stadt und zwang sie sich überstürzt über den Tagliamento zurückzuziehen, Lasalle überquerte als erster nach dem Feind den Fluss und setzte ihnen noch mehr als eine Meile kämpfend nach.
 
 
Der Ägypten-Feldzug
 
Als der Italienfeldzug beendet war wechselte Lasalle in die Orient-Armee. Als Teil eines Kaders der Armee der dazu bestimmt war Wunder zu bewirken, reihte sich der junge Kommandant unter seinen glorreichen Vorfahren ein.
 
Am 21. Juli 1798 in der Schlacht bei den Pyramiden, wehrten sich die Mameluken, beruhigt durch den einfachen Rückzug und die Deckung die ihnen das Dorf Embabeh bot, tapfer gegen die Angriffe der Franzosen. Ihr furchtloser Anführer führte ohne Unterlass eine ungestüme Attacke nach der anderen, aber jeder Versuch wurde kraftvoll zurückgeschlagen, und der Ausgang des Kampfes war ungewiss. Lasalle, an der Spitze von 60 Mann, besetzte den Ausgang der Redoute (Vorwerk der Befestigungsanlage) zwischen Embadeh und Gizeh, schnitt so den Rückzug des Feindes ab, und führte mit diesem kühnen Manöver den Sieg herbei. Als Folge dieser Aktion wurde er am 5. August von General Bonaparte zum Befehlshaber der 22e demi-brigade de chasseurs à cheval ernannt.
 
Er zog mit Desaix am Nil flussaufwärts und nahm an seiner Seite am 11. August 1798 an der Schlacht von Salalieh teil.
 
Im Kampf um Salalieh, am 11. August, bot er den besten Beweis seines Mutes und seiner Kaltblütigkeit. Im Kampf gegen die Mameluken ließ er versehentlich seinen Säbel fallen, stieg daraufhin mitten im Schlachtengetümmel vom Pferd, nahm seinen Säbel auf, und stieg in aller Ruhe wieder auf sein Pferd um weiter zu kämpfen.
 
Am 14. Nivose des Jahres VII, im Kampf um Souagui gab er erneut einen Beleg für seine ritterliche Furchtlosigkeit die ihm die Bewunderung der ganzen Armee eintrug. Bei dem Kampf von Rémedieh, am 28. desselben Monats, schlug er einem Mamelucken, der gerade General Davout angriff, mit einem Säbelhieb beide Hände ab. Er stieß mehrere Mamelucken nieder, zerschlug seinen Säbel beim Angriff auf Osman Bey sodass ihm nur noch ein Paar ungeladener Pistolen zur Verteidigung blieben, nahm sich den Säbel eines verwundeten Dragoner, stürzte sich erneut in die Schlacht um sich seinen Truppen anzuschließen und den Kampf wieder aufzunehmen, und jagte den Feind in die Wüste.
 
Am 3. Des folgenden Pluviôse in dem Kampf um Samanhout, führte er brillante Kämpfe und brachte dem Feind erhebliche Verluste bei.
 
Schließlich am 11. Ventose desselben Jahres, im Kampf um Gehemi, schlug er die Araber von Yanbu' al-Bahr vernichtend, wobei mehr als 300 von ihnen getötet wurden.
 
Lasalle folgte mit seinem Regiment weiterhin dem von General Davout geführten Corps und zwang Mourad Bey zur Flucht in die Wüste. Zurück in Kairo, wurde das 22. Regiment nach Belbeys (Unterägypten) abkommandiert um das Land und die Kommunikation zwischen Kairo und Salahieh zu sichern. Lasalle erfüllte diese Mission mit allem wünschenswerten Erfolg. Nach der Vereinbarung von Al-Arisch, geschlossen zwischen General Desaix und den bevollmächtigten Türken, verließ Lasalle am 5. Pluviôse des Jahres VIII Ägypten um in Italien neue (riskante!) Aufgaben und Triumphe zu suchen.
 
 
Rückkehr nach Frankreich
 
Im Jahr 1800 kehrt Lasalle nach Frankreich zurück und übernimmt das Kommando über die 10e Hussards. Er erhält von Napoleon Bonaparte Pistolen und einen Ehrensäbel. Von ihm (Lasalle) sollen die berühmten Worte stammen: „Jeder Husar der mit 30 noch nicht tot ist, ist ein Taugenichts“. Als Colonel gibt er das „enfant terrible“ in der leichten Kavallerie und pflegt gewissenhaft das Ansehen der Husaren: als Liebhaber starker alkoholischer Getränke gründet er die Gesellschaft der Durstigen (oder Verdorbenen), eine Initiative die eine Zeit lang für viel Tratsch in der guten Gesellschaft von Paris sorgte.
 
Per Beschluss am 17. des folgenden Thermidor, wurde Lasalle durch den ersten Konsul mit einem Säbel und einem Paar Ehren-Pistolen als Zeugnis der Zufriedenheit der Regierung ausgezeichnet. Am 7. Fructidor desselben Jahres wird ihm per Erlass durch die Konsuln das Kommando über das 10. Husarenregiment anvertraut, das am 27. Nivôse des IX Jahres an der Spitze des Corps in den Kampf von Vilnadella zieht und unter ihm drei Pferde verliert und 7 Säbel über dem Feind zerbricht.
Als „Mitglied von Rechts wegen“ wird er in die 5e cohorte de la Légion d'honneur (5. Kohorte der Ehrenlegion) aufgenommen, am 25. Pairial des X. Jahres wird er Kommandant des Ordens, am 12. Pluviôse des XIII. Jahres Brigade-General, am darauffolgenden 11. Ventose Kommandant einer in Amiens stationierten Dragoner-Brigade. Er nahm mit seinen Truppen an der Schlacht bei Austerlitz teil. Trotz allem wird Lasalle ruhiger als er 1803 Joséphine d'Aiguillon heiratet.
 
 
Der Feldzug in Preußen und Polen
 
1806 vervielfachen sich die spektakulären Ereignisse in seiner „Höllen-Brigade“, zusammengesetzt aus dem 5. und 7. Husarenregiment. Er nahm die Leibgarde des preußischen Königs gefangen und er zwang den Prinzen von Hohenlohe zur Kapitulation in Prenzlau.
Am 26. Oktober 1806, während des Preußenfeldzugs, überrannte er die Kavallerie-Division von Hohenlohe. Ohne sich von ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit beunruhigen zu lassen, griff er mit seinem gewohnten Ungestüm an, und schon bald war die Division gebrochen und überrannt und suchte ihr Heil in der Flucht durch die engen Straßenzüge am Dorfausgang von Zehdnick. Die Preußische Kavallerie versuchte vergeblich sich für ein erneutes Gefecht zu formieren aber die französischen Dragoner zerrieben sie in einem furchtbaren Gemetzel.
 
Am 28., in dem Dorf Prentelau (Prenzlau???), trug er mit seinen brillanten Gefechten wirksam zum Gesamterfolg dieses Tages bei. Aber der glorreiche Höhepunkt des jungen und wackeren Generals war die Einnahme der Festung von Stettin am 29. desselben Monats, bei der er sich mit nur zwei Kavallerie-Regimentern Einlass verschaffte. Er eroberte die Befestigung von Stettin mit nur 500 Kavalleristen und einem Täuschungsmanöver mit hölzernen Kanonen-Attrappen. Durch diesen beinahe unerhörten Wagemut fiel den Franzosen eine mit 160 Kanonen und 6000 Mann gut ausgestattete Festung in guten Zustand in die Hände. Mit der Einnahme zwang er Blücher zu Flucht nach Lübeck.
 
Am 30. Dezember 1806 wird er Divisionsgeneral, 1807 wird er zum Kommandant der leichten Kavallerie der Reserve ernannt. Bei der Schlacht von Heidelberg, am 12. Juni desselben Jahres ist Prinz Joachim Murat, Großherzog von Berg, inmitten des Schlachtengetümmels von zwölf russischen Dragonern umzingelt. Lasalle bemerkt dies und stürzt sich alleine und mit der Geschwindigkeit eines Blitzes auf den kommandierenden Offizier der feindlichen Einheit, tötet ihn und schlägt die elf weiteren in die Flucht. Kurz darauf gerät er selbst in Bedrängnis und wird seinerseits von dem, sich auf die Angreifer stürzenden Murat gerettet, dieser schüttelte ihm anschließend die Hand und sagte „General, wir sind quitt“.
 
Im folgenden Juli verlieh ihm der Kaiser das Ritterkreuz der eisernen Krone. Lasalle wurde anschließend nach Spanien geschickt um unter dem Befehl von Jean-Baptiste Bessières zu dienen.
 
Der Spanienfeldzug
 
Am 15. Februar 1808 gliederte er sich mit der von ihm befehligten Kavallerie in die Spanien-Armee ein. Im Juni besiegte er in Torquemada ein Corps von zahlreichen spanischen Aufständischen und zwang sie zur Flucht in die Berge. Er begab sich schließlich nach Palencia, so dass die Aufständischen freiwillig Aufgaben als sich die französischen Truppen näherten und marschierte, unterstützt von einer Infanterie Kolonne aus der Division Merle (Pierre Hugues Victoire Merle) weiter auf Valladolid zu.
 
In dem Dorf Cabezon, drei Meilen vor Valldolid, auf der Straße von Palencia, traf er auf ein feindliches Truppen-Corps von ca. 7.000 Mann. Er griff sie umgehend an und schlug das komplette Corps. Der Feind, augenblicklich überrannt, zerstreute sich im Gebirge und ließ seine Artillerie und mehr als 1.000 Gefallene auf dem Schlachtfeld zurück. Lasalle zog noch am selben Tag in Valladolid ein, wo er die Ordnung wiederherstellte.
 
Am 14. Juli 1808 in der Schlacht von Medina del Rio Seco, in der 12.000 Franzosen unter dem Befehl von Maréchal Bessières gegen eine Armee von 40.000 Spanien unter den Generälen Cuesta und Blake kämpften, war es Lasalle der mit seinen brillanten Manövern und Kämpfen den Sieg für die französische Flagge besiegelte. 8.000 Spanier blieben auf dem Schlachtfeld und 6.000 Gefangene samt allem feindlichen Kriegsgerät fielen in die Hand der Franzosen.
 
Die Franzosen machten nun eine Rückzugsbewegung auf Vittoria zu und Lasalle, betraut mit dem Kommando der Nachhut, hielt den Feind mit seinen durchdachten Manövern in Schach. „Mit Männern wie Lasalle war das Risiko groß aber der Gewinn noch viel größer“ soll ein Offizier gesagt haben. Per Dekret wurde Lasalle im September 1808 durch den Kaiser zum „grand officier“ der Ehrenlegion (grand officier de la Légion d'honneur) und zum Grafen des Kaiserreichs (comte de l'Empire) ernannt.
 
Auch am 10. November, in der Schlacht von Burgos, trug Lasalle zum Erfolg des Tages bei. Wenige Tage später im Kampf um Villa-Vigo, erbeutete er 7 Kanonen und vier Fahnen. Gegen Ende des Monats März passierte er den Tajo (längster Fluss der iberischen Halbinsel), säuberte und sicherte das rechte Flussufer und nahm am 28. März 1809 an der Schlacht von Medellín teil.
Dies war einer der glorreichsten Tage im militärischen Leben des Generals Lasalle. Er kommandierte damals die gesamte Kavallerie und hatte zudem eine Division der deutschen Infanterie unter seinem Befehl die, als Karree  formiert in zweiter Reihe stand. Die spanische Armee, zahlenmäßig den Franzosen deutlich überlegen, umstellte sie praktisch so, dass ihnen als Rückzug nur die lange Brücke von Medellín über die Guadiana blieb.
 
Das mörderische Feuer der feindlichen Artellerie brachte Tod und Verwüstung in die französischen Reihen, bis Maréchal Victor den Rückzug anordnete. Kaum hatte Lasalle begonnen den Befehl auszuführen, als sich die spanische Infanterie, unterstützt von einer zahlenmäßig starken Kavallerie, wagemutig den Franzosen näherte. Lasalle erkannte augenblicklich die Gefahr die in dem Rückzug über die sehr enge Brücke von Medellín lag, und stürzte sich an der Spitze des 26. Dragoner Regiments auf ein Karree von 6.000 Mann die gerade die rechte Flanke der Franzosen umging. Er zerschlug und stach alles nieder das sich ihm widersetzte, und gab so der französischen Armee die Zeit auf den Feind zu zumarschieren der nun seinerseits erdrückt und überrannt wurde. Am Ende des Tages blieben 14.800 Spanier auf dem Schlachtfeld zurück, 5.000 wurden gefangen genommen und 19 Geschütze konnten, dank des unerschrockenen Mutes General Lasalles, als Trophäen gezählt werden.
 
Dies war sein letzter „Kampfeinsatz“ auf der iberischen Halbinsel wo man ihn „Picaro“ nannte. Er reiste umgehend ab, um das Kommando über eine Kavallerie-Divison der Grande Armée im Feldzug gegen Deutschland und Österreich zu übernehmen.
 
 
Der Feldzug in Deutschland und Österreich
 
In dessen Verlauf sich Lasalle vom 20. bis 22 Mai 1809 in Eßling und dann vom 15. bis 24. Juni in der Schlacht von Raab auszeichnete.
 
Am 6. Juli 1809 am Abend der Schlacht bei Wagram, als er im Gefecht zeitweilig von seinen Husaren getrennt war, avisierte er ein feindliches Infanteriebataillon und versuchte dieses mit Hilfe der Kürassiere des 1. Regiments zu zersprengen.
Er starb auf dem Ehrenfeld, am Kopf von einer Kugel getroffen, abgefeuert von einem ungarischen Grenadier auf dem Rückzug. Als er am Vorabend der Schlacht seine Tasche öffnete und sah, dass seine Pfeife zerbrochen, und das Glas eines Fläschchen aus seinem Likörkeller sowie das Deckglas des Portraits seiner Frau gesplittert war, sagte er zu seinem Adjutanten, dem Anführer der Schwadron aus Coëtlosquet: „Ich werde den Tag nicht überleben“.
 
Er starb mit 34 Jahren, und hatte damit die von ihm selbst gesteckte Grenze um 4 Jahre überlebt. In seinem letzten Brief an seine Frau schrieb er: „Mein Herz gehört dir, mein Blut dem Kaiser, mein Leben der Ehre“.
Seine sterblichen Überreste wurden von Österreich in den Invalidendom in Paris überführt. Ein kaiserliches Dekret vom 1. Januar 1810 verfügte, dass die Statue von Lasalle auf der „Pont de la Concorde“ aufgestellt werden solle. In Metz wurde eine Straße nach ihm benannt und sein Portrait wurde 1891 in einem der Salon des Rathauses aufgehängt. Zudem wurde in Luneville eine Statue von ihm errichtet. Seine Büste steht in der Schlachtengalerie im Schloss von Versailles, und sein Name ist in den Ostpfeiler des Triumphbogens eingraviert. Im 19. Pariser Arrondissement ist eine Straße nach ihm benannt.
 
Lasalle,  Franz. General (Eduard Detail 1848-1912) mittel
Sein letzter Angriff
Aus dem Französischen übersetzt durch Herrn Alex Holz
reingeschrieben durch T. Schunter  – 18. Okt. 2008 –
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